<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Review on SecretMine.de</title><link>https://secretmine.de/tags/review/</link><description>Recent content in Review on SecretMine.de</description><generator>Hugo -- gohugo.io</generator><language>de-DE</language><lastBuildDate>Sat, 08 Aug 2026 00:00:00 +0000</lastBuildDate><atom:link href="https://secretmine.de/tags/review/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Review: SMLIGHT SLZB-06U</title><link>https://secretmine.de/blog/2026/2026-08-08-smlight-slzb-06u/</link><pubDate>Sat, 08 Aug 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://secretmine.de/blog/2026/2026-08-08-smlight-slzb-06u/</guid><description>&lt;p&gt;Ich hatte für Zigbee bislang einen Sonoff-Stick in Verwendung. Der war via USB-Passtrough in Proxmox an die HomeAssistant-VM angebunden und diente als Zentrale für mein Zigbee-Netzwerk.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da ich allerdings mein HomeAssistant einerseits auf Hochverfügbarkeit umstellen und andererseits nach Möglichkeit auf USB-Passthrough verzichten sowie nach einem möglichen Umzug den Coordinater beliebig platzieren können möchte, habe ich nach einer netzwerkbasierten Lösung gesucht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und da gibt es seit einiger Zeit einige Produkte von SMLIGHT, ich habe mir konkret den SLZB-06U gekauft. Das ist ein Zigbee-Coordinator mit einem ESP32 kombiniert, wodurch sich der Coordinator via LAN/WLAN an z.B. HomeAssistant anbinden lässt.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="überblick"&gt;Überblick
&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;img alt="SLZB-06U (verpackt)" class="gallery-image" data-flex-basis="426px" data-flex-grow="177" height="845" loading="lazy" sizes="(max-width: 767px) calc(100vw - 30px), (max-width: 1023px) 700px, (max-width: 1279px) 950px, 1232px" src="https://secretmine.de/blog/2026/2026-08-08-smlight-slzb-06u/images/slzb-06u_verpackung.jpg" srcset="https://secretmine.de/blog/2026/2026-08-08-smlight-slzb-06u/images/slzb-06u_verpackung_hu_20de57a6f56ef45b.jpg 800w, https://secretmine.de/blog/2026/2026-08-08-smlight-slzb-06u/images/slzb-06u_verpackung.jpg 1500w" width="1500"&gt; &lt;img alt="SLZB-06U mit Antenne" class="gallery-image" data-flex-basis="279px" data-flex-grow="116" height="1322" loading="lazy" sizes="(max-width: 767px) calc(100vw - 30px), (max-width: 1023px) 700px, (max-width: 1279px) 950px, 1232px" src="https://secretmine.de/blog/2026/2026-08-08-smlight-slzb-06u/images/slzb-06u.jpg" srcset="https://secretmine.de/blog/2026/2026-08-08-smlight-slzb-06u/images/slzb-06u_hu_e6e38923888f0e3.jpg 800w, https://secretmine.de/blog/2026/2026-08-08-smlight-slzb-06u/images/slzb-06u.jpg 1542w" width="1542"&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Verpackung ist nicht sonderlich viel enthalten, eigentlich nur der Coordinator selbst und eine passende (recht lange) Antenne.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genutzt kann der SLZB-06U via LAN, WLAN, aber auch per USB. Ich habe mich für LAN entschieden, da ich das Gerät in der Nähe meines Labs nutze und damit LAN in Reichweite habe. Das Teil kann auch via PoE mit Strom versorgt werden, was vor allem bei der Platzierung in einem Haus o.ä. sehr praktisch ist - ein LAN-Kabel genügt für den Betrieb. Wenn man kein PoE nutzt, muss man den SLZB-06U via USB mit Strom versorgen. Der USB-Port ist leider seitlich platziert, was ich nicht besonders schön finde.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="web-ui"&gt;Web-UI
&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Nach dem Start ist die Web-UI verfügbar, darüber erfolgt die Konfiguration.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Webinterface" class="gallery-image" data-flex-basis="386px" data-flex-grow="161" height="897" loading="lazy" sizes="(max-width: 767px) calc(100vw - 30px), (max-width: 1023px) 700px, (max-width: 1279px) 950px, 1232px" src="https://secretmine.de/blog/2026/2026-08-08-smlight-slzb-06u/images/dashboard.png" srcset="https://secretmine.de/blog/2026/2026-08-08-smlight-slzb-06u/images/dashboard_hu_e3213421931baf8a.png 800w, https://secretmine.de/blog/2026/2026-08-08-smlight-slzb-06u/images/dashboard.png 1446w" width="1446"&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dort kann der Betriebsmodus konfiguriert werden, auch Updates und co lassen sich darüber erledigen. Generell gibt es viele Einstellungsmöglichkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="migration-vom-sonoff-stick"&gt;Migration vom Sonoff-Stick
&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Das war tatsächlich sehr einfach. Nach dem Herunterfahren von Zigbee2MQTT habe ich in der Konfiguration von Z2M den neuen Coordinator via TCP eingetragen und Z2M gestartet. Das wars, danach waren alle Geräte schon wieder verfügbar. Ich hatte mir den Prozess ehrlich gesagt aufwändiger vorgestellt, das war erstaunlich simpel.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="fazit"&gt;Fazit
&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Mir gefällt der SLZB-06U. Preislich ist das Gerät mit um die 40 Euro etwa doppelt so teuer wie ein einfacher Zigbee-Stick, kann dafür aber auch mehr. Vor allem für Flexibilität (Platzierung und Verbindung) ist der SLZB-06U echt super, das ist vor allem dann relevant, wenn man das Homelab z.B. im Keller betreibt, aber vernünftigen Zigbee-Empfang haben möchte. Oder, wie ich, HomeAssistant perspektivisch hochverfügbar betreiben möchte.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Review: IODD ST400</title><link>https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/</link><pubDate>Fri, 21 Nov 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/</guid><description>&lt;p&gt;Ich habe kürzlich meine Werkzeugsammlung um ein IODD ST400 ergänzt. Ich hatte mir vor ein paar Jahren das IODD Mini mal angesehen, dort passte für mich aber Kosten/Nutzen nicht so wirklich. Das ST400 ist im Vergleich zum IODD Mini &amp;ldquo;nur&amp;rdquo; ein Gehäuse für 2,5-Zoll-Laufwerke, man kann dort also eine eigene SSD (oder auch HDD, wenn man unbedingt möchte) einbauen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-ist-das"&gt;Was ist das?
&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Aktuell um die 100-120 € für ein USB-Gehäuse für SSDs ist viel, grob Faktor 10 im Vergleich zu &amp;ldquo;normalen&amp;rdquo; Gehäusen. Man bezahlt hierbei aber primär für ein paar sehr spezielle Features, die das Gerät hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es kann nämlich ISOs als virtuelle DVD-Laufwerke oder VHDs als virtuelle Festplatten bereitstellen. Außerdem bietet es auch noch zusätzlich Hardwareverschlüsselung an. Das ist auch der große Unterschied zum ähnlichen Modell ST300, das Gerät hat keine Verschlüsselung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Verpackung" class="gallery-image" data-flex-basis="201px" data-flex-grow="84" height="1783" loading="lazy" sizes="(max-width: 767px) calc(100vw - 30px), (max-width: 1023px) 700px, (max-width: 1279px) 950px, 1232px" src="https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/images/package.jpg" srcset="https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/images/package_hu_87855429cac91a4b.jpg 800w, https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/images/package.jpg 1500w" width="1500"&gt; &lt;img alt="Packungsinhalt" class="gallery-image" data-flex-basis="320px" data-flex-grow="133" height="3060" loading="lazy" sizes="(max-width: 767px) calc(100vw - 30px), (max-width: 1023px) 700px, (max-width: 1279px) 950px, 1232px" src="https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/images/package_content.jpg" srcset="https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/images/package_content_hu_d1945c7ed1b0f2a5.jpg 800w, https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/images/package_content_hu_59fe6102cb848f4e.jpg 1600w, https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/images/package_content_hu_664c4e59a3fa6dc9.jpg 2400w, https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/images/package_content.jpg 4080w" width="4080"&gt; &lt;img alt="Das IODD ST400" class="gallery-image" data-flex-basis="389px" data-flex-grow="162" height="1231" loading="lazy" sizes="(max-width: 767px) calc(100vw - 30px), (max-width: 1023px) 700px, (max-width: 1279px) 950px, 1232px" src="https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/images/device.jpg" srcset="https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/images/device_hu_ae9e17dc6882698b.jpg 800w, https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/images/device_hu_16d718455d034ca7.jpg 1600w, https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/images/device.jpg 2000w" width="2000"&gt; &lt;img alt="Verbaute SSD" class="gallery-image" data-flex-basis="396px" data-flex-grow="165" height="1212" loading="lazy" sizes="(max-width: 767px) calc(100vw - 30px), (max-width: 1023px) 700px, (max-width: 1279px) 950px, 1232px" src="https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/images/device_open.jpg" srcset="https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/images/device_open_hu_193fb2f47762eb67.jpg 800w, https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/images/device_open_hu_23bdcd304d6be118.jpg 1600w, https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/images/device_open.jpg 2000w" width="2000"&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Netterweise kommt das Gerät direkt mit einer kleinen Neopren-Hülle, damit das Display im Rucksack nicht zerkratzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte noch eine Crucial MX500 mit 500GB herumliegen, diese lebt nun im IODD.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-macht-man-damit"&gt;Was macht man damit?
&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Einer der nützlichsten Einsatzzwecke ist das Booten von Rechnern mit den ISOs vom IODD. Einfach die ISO am Gerät auswählen und den Rechner booten lassen. Das ist erheblich bequemer, als ständig neue Boot-Stickts zu erstellen, um Rechner davon booten zu lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Debian-ISO ausgewählt" class="gallery-image" data-flex-basis="386px" data-flex-grow="161" height="1242" loading="lazy" sizes="(max-width: 767px) calc(100vw - 30px), (max-width: 1023px) 700px, (max-width: 1279px) 950px, 1232px" src="https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/images/mounted.jpg" srcset="https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/images/mounted_hu_9c03ddc1b3c5c61c.jpg 800w, https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/images/mounted_hu_71c72d29a9d03633.jpg 1600w, https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/images/mounted.jpg 2000w" width="2000"&gt;
&lt;img alt="Virtuelles Laufwerk am Rechner" class="gallery-image" data-flex-basis="1277px" data-flex-grow="532" height="146" loading="lazy" sizes="(max-width: 767px) calc(100vw - 30px), (max-width: 1023px) 700px, (max-width: 1279px) 950px, 1232px" src="https://secretmine.de/blog/2025/2025-11-21-iodd-st400/images/mounted_win.png" width="777"&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich selbst nutze es z.B. zum Debuggen von Problemen mit Computern. Ich habe eine Handvoll ISOs (wie z.B. Memtest), mit denen ich den Rechner starten kann und kann darüber dann nach und nach die Hardware checken. Oder auch fehlerhafte Windows-Dateien mit dem Windows-Installer beheben, Daten mit Linux retten, Festplatten mit Gparted neu partitionieren oder mit DBAN gleich alles löschen. Ich habe auch eine Acronis-ISO sowie Clonezilla für Backups bzw. generell Disk-Management mit auf dem Gerät.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch die virtuellen Festplatten nutze ich. Ich besitze einen HP Thin Client mit HP ThinPro. Das Update-Tool kann, soweit ich weiß, keine ISOs erzeugen, deswegen nutze ich dafür ein virtuelles Laufwerk. Ich habe also ziemlich viele USB-Sticks jetzt zu einem Gerät zusammengefasst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gerät bewegt sich in einer Nische, das sollte klar sein. Daraus folgen vermutlich eher geringe Stückzahlen. Das wiederum erklärt dann auch den vergleichsweise hohen Preis von aktuell 110-120 €. Der Hersteller hat auch kleinere Geräte mit verbauter SSD, diese sind dann etwas teurer. Auf dem Gebrauchtmarkt habe ich die Geräte bisher kaum gesehen, ich habe da jetzt bei einem Angebot eines Händlers zugeschlagen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="fazit"&gt;Fazit
&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Mich überzeugt insbesondere das Feature des virtuellen CD-Laufwerks. Das ist schließlich auch das große Alleinstellungsmerkmal dieses Gehäuses. Die Bedienung geht recht gut von der Hand, größere Probleme sind mir nicht aufgefallen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Preis ist hoch, aber vor allem das ST300 ist regelmäßig für unter 100€ zu bekommen, das finde ich dann schon vertretbar. Irgendeine SSD, die man verbauen kann, hat man als ITler ja meistens noch herumliegen. Günstiger ist eine Sammlung mit diversen USB-Sticks vermutlich weiterhin, aber einerseits unhandlicher und andererseits schwieriger zu pflegen. Im Vergleich zu den älteren Geräten haben die modernen auch einen USB-C-Anschluss, das finde ich für die Langlebigkeit sehr gut.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Sipeed NanoKVM - meine Meinung</title><link>https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/</link><pubDate>Thu, 05 Sep 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/</guid><description>&lt;p&gt;Vor etwa einem halben Jahr wurde von Sipeed ein neues Produkt angekündigt - ein IP-KVM auf Basis einer kleinen RISC-V-CPU (siehe &lt;a class="link" href="https://sipeed.com/nanokvm" target="_blank" rel="noopener"
 &gt;https://sipeed.com/nanokvm&lt;/a&gt;). Was dieses Gerät so besonders machen sollte ist primär der Preis. Ich habe (bestellt Mitte Juli, geliefert Ende August) etwa 45€ bezahlt, der Preis ist seit dem allerdings gestiegen (Stand 05.09.2024 ~68€ + ~6,50€ via Aliexpress).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Paket von außen" class="gallery-image" data-flex-basis="319px" data-flex-grow="133" height="3472" loading="lazy" sizes="(max-width: 767px) calc(100vw - 30px), (max-width: 1023px) 700px, (max-width: 1279px) 950px, 1232px" src="https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/images/1.jpg" srcset="https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/images/1_hu_bf43fb6c696cd7d5.jpg 800w, https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/images/1_hu_b81a0854b15d8423.jpg 1600w, https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/images/1_hu_234e978f5b93b307.jpg 2400w, https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/images/1.jpg 4624w" width="4624"&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber fangen wir vorne an. Die Hardware basiert auf dem LicheeRV Nano von Sipeed, einem kleinen Dev-Board mit einer Risc-V-CPU, 256MB RAM, Ethernet/Wifi (allerdings optional), einem MicroSD-Slot und einem Kamera-Interface. Für das NanoKVM wird das Kamerainterface mit einem kleinen Konverter-Board als HDMI-Input benutzt. Der USB-Port vom Board kann als Host dienen, aber auch ein Client-Gerät sein. Das wird beim NanoKVM zur Emulation von Maus/Tastatur sowie auch von Storage benutzt. Es gibt zwei Versionen vom NanoKVM - eine Lite-Version, die nur HDMI-In, LAN und den USB-Port zum Anschluss an den Zielrechner hat, daneben gibt es auch eine Full-Version, die zusätzlich ein Gehäuse mit OLED-Display, einen zweiten USB-Anschluss zur Stromversorgung (wenn der Zielrechner ausgeschaltet ist) sowie einen USB-Port zum Anschluss eines kleinen Breakout-Boards für die Verbindung zu Power- und Reset-Knopf und -LED.&lt;/p&gt;
&lt;h1 id="das-paket"&gt;Das Paket
&lt;/h1&gt;&lt;p&gt;&lt;img alt="Paket geöffnet" class="gallery-image" data-flex-basis="319px" data-flex-grow="133" height="3472" loading="lazy" sizes="(max-width: 767px) calc(100vw - 30px), (max-width: 1023px) 700px, (max-width: 1279px) 950px, 1232px" src="https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/images/2.jpg" srcset="https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/images/2_hu_1d3abcfb5ae02878.jpg 800w, https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/images/2_hu_84cd30786e658af4.jpg 1600w, https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/images/2_hu_1cc049dfbd23cbaf.jpg 2400w, https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/images/2.jpg 4624w" width="4624"&gt;
&lt;img alt="Das Zubehör" class="gallery-image" data-flex-basis="319px" data-flex-grow="133" height="3472" loading="lazy" sizes="(max-width: 767px) calc(100vw - 30px), (max-width: 1023px) 700px, (max-width: 1279px) 950px, 1232px" src="https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/images/3.jpg" srcset="https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/images/3_hu_e9c19fe1773225be.jpg 800w, https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/images/3_hu_bcbea9cd5bde0fcd.jpg 1600w, https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/images/3_hu_f45549ceee5f6c92.jpg 2400w, https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/images/3.jpg 4624w" width="4624"&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe mir die Full-Edition gekauft, dementsprechend habe ich auch das volle Zubehör und das NanoKVM im Gehäuse. Zwei USB-Kabel waren dabei, aber leider kein HDMI-Kabel.&lt;/p&gt;
&lt;h1 id="der-erste-verbindungsversuch"&gt;Der erste Verbindungsversuch
&lt;/h1&gt;&lt;p&gt;&lt;img alt="Bitte den Kabelsalat ignorieren, die Kabel sind für diesen Zweck viel zu lang" class="gallery-image" data-flex-basis="319px" data-flex-grow="133" height="961" loading="lazy" sizes="(max-width: 767px) calc(100vw - 30px), (max-width: 1023px) 700px, (max-width: 1279px) 950px, 1232px" src="https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/images/connected.png" srcset="https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/images/connected_hu_4beb4b24b14c4349.png 800w, https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/images/connected.png 1280w" width="1280"&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe das NanoKVM also an einen Laptop (mit einem Debian ohne GUI) zum Testen angeschlossen. Nach kurzer Bootzeit (nur ein paar Sekunden) wurde mir die IP vom Gerät auf dem Display angezeigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Das Display zeigt neben der IP vom Gerät diverse weitere hilfreiche Informationen an" class="gallery-image" data-flex-basis="218px" data-flex-grow="90" height="750" loading="lazy" sizes="(max-width: 767px) calc(100vw - 30px), (max-width: 1023px) 700px, (max-width: 1279px) 950px, 1232px" src="https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/images/display.png" width="682"&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt kam natürlich der spannende Moment - ich habe also die IP im Browser eingegeben und wurde (nach Login) von einer simplen, aber funktionalen UI begrüßt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Übertragung in 720p, auch wenn der Host eigentlich mit 1080p läuft" class="gallery-image" data-flex-basis="424px" data-flex-grow="176" height="763" loading="lazy" sizes="(max-width: 767px) calc(100vw - 30px), (max-width: 1023px) 700px, (max-width: 1279px) 950px, 1232px" src="https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/images/pc1.png" srcset="https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/images/pc1_hu_ec147772dbe5c7e7.png 800w, https://secretmine.de/blog/2024/2024-09-05-nanokvm/images/pc1.png 1350w" width="1350"&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h1 id="weitere-funktionen"&gt;Weitere Funktionen
&lt;/h1&gt;&lt;p&gt;Neben dem reinen Anzeigen vom Monitor sowie Übertragen von Maus und Tastatur kann das Gerät noch ein paar weitere Dinge. Auf dem internen Speicher lassen sich ISOs ablegen (z.B. via SFTP übertragbar), diese lassen sich dann einfach auf dem Zielgerät mounten. Das funktioniert auch soweit, scheint aber nach meinen ersten Tests insgesamt eher langsam zu funktionieren. Ich habe sowohl Debian 12 als auch Windows 10 getestet und konnte beide Systeme problemlos über das emulierte Laufwerk booten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann sich auf dem Gerät auch via SSH einloggen und sich auf dem System umsehen. Es läuft Kernel 5.10.4, also ein über 3,5 Jahre alter Kernel von Ende 2020. Laut &lt;code&gt;/etc/os-release&lt;/code&gt; wird das Image mit Buildroot gebaut, ist also eine auf diesen Einsatzzweck und dieses Gerät zugeschnittenes Image und basiert nicht auf Debian oder einer anderen größeren Distro. Ansonsten ist mir bei einem ersten Überblick nur aufgefallen, dass Verzeichnisse wie &lt;code&gt;/var/log&lt;/code&gt; auf &lt;code&gt;/tmp&lt;/code&gt; umgebogen sind, was wiederum eine Ramdisk ist. Das ist für die Haltbarkeit der verbauten MicroSD-Karte natürlich gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe auf einem alten Netbook Windows 10 neu installiert - und das vollständig per NanoKVM (also ISO-Mount plus Fernbedienung). Ich hatte keine nennenswerten Probleme dabei und konnte soweit gut arbeiten. Für derartige Zwecke (also &amp;ldquo;mal eben&amp;rdquo; an irgendwelchen Rechnern Dinge tun) habe ich mir das Gerät auch angeschafft, damit ich nicht immer Maus/Tastatur/Monitor aufwändig umstecken muss sondern einfach nur das NanoKVM anschließe und loslegen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch lässt sich das NanoKVM mit der mitgelieferten Platine auch an die Power-/Reset-Buttons bzw. Power/HDD-LEDs anschließen und damit auch ein Druck des Power- bzw. Reset-Buttons auslösen lässt. Das funktionierte in meinen Tests soweit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anfangs gab es Probleme, wenn der Host die Auflösung gewechselt hat, das ist mittlerweile allerdings behoben worden. Das war vor allem problematisch, wenn das BIOS/UEFI und das spätere OS verschiedene Bildschirmauflösungen genutzt haben.&lt;/p&gt;
&lt;h1 id="meine-ideen"&gt;Meine Ideen
&lt;/h1&gt;&lt;p&gt;Die MicroSD-Karte ist mit 8GB eher klein, vor allem wenn mehrere ISOs gespeichert werden sollen.&lt;/p&gt;
&lt;h1 id="fazit"&gt;Fazit
&lt;/h1&gt;&lt;p&gt;Die Grundfunktionen laufen soweit gut - aber wie ich auch bei der Bestellung erwartet habe, macht die Software noch keinen wirklich vollständigen Eindruck. Das Übertragen von ISOs per SFTP ist mit ~2,5 MB/s auch eher langsam, das wird allerdings wahrscheinlich durch die sehr schwache CPU limitiert. Mounten von ISOs funktioniert soweit auch, das Laden von Dateien geht allerdings eher langsam von Statten. Ich kann das Gerät nur mit den IPMIs von Supermicro und einem älteren HP ILO vergleichen, beide Lösungen sind dabei natürlich deutlich tiefer in die Hardware integriert. Bei den reinen KVM-Features fühlen sich Supermicro und HP etwas polierter an, hier finde ich bei Supermicro z.B. auch praktisch, dass ich eine ISO direkt von meinem PC aus benutzen kann, ohne diese irgendwohin übertragen zu müssen. Auch scheinen verschiedene Auflösungen besser zu funktionieren. Ich würde gerne zum Vergleich ein PiKVM testen, da das preislich am ehesten in der Nähe ist, sowas besitze ich aber leider nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grundsätzlich funktioniert das Gerät allerdings so, wie es soll - und ist vor allem unter Berücksichtigung des Preises soweit solide.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Review: MikroTik mAP lite – Review (und VPN-Performance)</title><link>https://secretmine.de/blog/2021/10/13/mikrotik-map-lite-performance/</link><pubDate>Wed, 13 Oct 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://secretmine.de/blog/2021/10/13/mikrotik-map-lite-performance/</guid><description>&lt;p&gt;Ich habe mir kürzlich einen MikroTik mAP lite als Netzwerkwerkzeug für Unterwegs zugelegt. Mein Hauptverwendungszweck
ist dabei, den mAP in ein (öffentliches) WLAN einzuloggen und von dort ein eigenes Netz aufzuspannen, um z.B. direkten
Zugang zu meinem Heimnetz via VPN zu haben. Da man nicht so viel zu der Performance von dem Gerät findet - insbesondere
was VPNs angeht - möchte ich hier ein paar Messwerte veröffentlichen. Alle Tests wurden mit RouterOS v7.1rc4 gemacht.
Ich verwende ROS 7, da ich Wireguard nutzen möchte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was mir von Anfang an gefallen hat ist der sehr kleine Formfaktor. Die Rückseite enthält auch einen Magneten, was die
spontane Montage an einem passenden Metallgegenstand doch sehr simpel macht. Stromversorgung ist via Micro-USB oder auch
per passivem PoE möglich, der Stromverbrauch lag bei der Versorgung via USB bei etwa 1 Watt beim Speedtest. Damit ist
auch der Betrieb via Powerbank über einen langen Zeitraum möglich. &lt;em&gt;(hmm, in Verbindung mit einem Raspberry bekommt man
damit vielleicht sogar ein Rucksack-Taugliches Homelab hin)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3 id="access-point"&gt;Access-Point
&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;Als simplen Access-Point (mit NAT) - also Uplink via Ethernet und Client via WLAN - erreiche ich etwa 43MBit/s. Schalte
ich das VPN dazu (damit wird der gesamte Traffic über Wireguard gesendet), komme ich auf knapp 45MBit/s bei einer
CPU-Auslastung von 90%.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie hier der Performance-Vorteil vom VPN zustande kommt, kann ich mir nicht ganz erklären. Meine Vermutung ist, dass
ohne VPN das Peering der Telekom die Geschwindigkeit einschränkt und das bei aktivem VPN (Server steht bei Skylink, dazu
folgt bei Gelegenheit auch noch mal ein Blog-Post) die Bandbreite besser ausgenutzt werden kann - aber ads ist eben auch
nur eine grobe Vermutung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Access Point für Internetzugang ist der mAP also schonmal brauchbar. Klar, jeder ordentliche Access Point übertrifft
diese Werte, aber für den Anwendungsbereich von diesem Router ist das mehr als prima.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id="wlan-client"&gt;WLAN-Client
&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;Als WLAN-Client - also Uplink via WLAN und den Laptop via Ethernet angebunden - liegen die Ergebnisse im Bereich von
50-55MBit/s. Diese Werte sind sehr ordentlich, immerhin kann der mAP nur 2,4GHz-WLAN und kein 5GHz. Es ist möglich, dass
hier noch mehr geht (Tests laufen an einem Internetanschluss mit normalerweise um die 60MBit/s im Download), aber ich
bin soweit mit den Werten zufrieden. Bei aktiven VPN sinkt der Wert auf 35 MBit/s bei 60-80% CPU-Last.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id="wlan-client-plus-access-point"&gt;WLAN-Client plus Access-Point
&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;Kommen wir nun zu dem Szenario, für das ich diesen Router angeschafft habe. Der Router ist nun über WLAN angebunden, der
Client ebenfalls. Das bedeutet natürlich Höchstlast für den WiFi-Chip (QCA9533).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ohne VPN gehen hier etwa 20MBit/s, also etwas weniger als die Hälfte vom AP- bzw. WLAN-Client. Das habe ich auch so
erwartet. Mit VPN erreiche ich Werte von etwa 16MBit/s.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Werte als WLAN-Client mit aktivem AP sind natürlich nicht sonderlich hoch. Für Unterwegs (z.B. in Verbindung mit
einem LTE-Hotspot) ist die Bandbreite aber mehr als ausreichend. Selbst Streaming in FullHD geht bei diesen Bandbreiten
ohne nennenswerte Ladezeiten vonstatten.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id="einschränkungen"&gt;Einschränkungen
&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;Was allerdings etwas nervt (oder ich habe die Einstellung noch nicht gefunden) ist, dass man den WiFi-Chip manuell auf
die korrekte Frequenz des Netzwerks einstellen muss, zu dem man sich verbinden möchte. Eine Automatik hierfür habe ich
noch nicht gefunden. Über die Connect List im Wireless-Bereich kann man zwar die Zugangsdaten für mehrere Netzwerke
hinterlegen, mit denen sich der Router verbinden soll, die Einstellung der Frequenz bleibt manuell. Ich kann mit dieser
kleinen Einschränkung allerdings gut leben.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="fazit"&gt;Fazit
&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Der Router hat bei mir permanent eine Wireguard-Verbindung zu einem Server im Rechenzentrum. Ohne das Routen des
gesamten Traffics über das VPN werden via BGP einige interne Netzwerke (z.B. mein Heimnetzwerk) ausgetauscht, damit ich
mit allen Geräten ohne weitere Konfiguration oder VPN-Clients mich zu meinem Heimserver verbinden kann. Das wird auch
der Modus sein, in dem ich mich meistens bewegen werde. Der Zugang zum Internet läuft dabei ohne VPN und entsprechend
mit etwa 20MBit/s. Sofern ich mich in einem nicht vertrauenswürdigen WLAN befinde, kann ich mit dem Kopf am Gerät und
einem entsprechend hinterlegten Skript alles über das VPN schicken und muss mir über die Sicherheit des WLANs keine
Gedanken mehr machen. Wenn doch einmal eine LAN-Verbindung verfügbar ist, ist die auch schnell genutzt - bei meiner
Konfiguration wird sofort auf den LAN-Uplink gewechselt, sobald dieser verbunden ist und via DHCP eine Adresse und
Gateway erhalten hat. Sollte ich als Client eine LAN-Verbindung benötigen, ist die Konfiguration auch schnell angepasst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für 25€ kann man eigentlich nicht so viel falsch machen. RouterOS ist, wenn man es nicht gewohnt ist, sehr
gewöhnungsbedürftig und eher anwenderunfreundlich. Wer sich darin zurechtfindet, bekommt allerdings ein sehr mächtiges
System in die Hand gelegt, mit dem sich auch kompliziertere Szenarien lösen lassen. Der kleine Formfaktor sorgt dafür,
dass ich den mAP einfach immer im Rucksack haben werde - man weiß ja nie, wann man sowas mal gerade brauchen kann.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Review: iodd Mini</title><link>https://secretmine.de/blog/2020/08/19/iodd-mini/</link><pubDate>Wed, 19 Aug 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://secretmine.de/blog/2020/08/19/iodd-mini/</guid><description>&lt;p&gt;Ich habe kürzlich meine Werkzeugsammlung um eine iodd Mini SSD ergänzt. Da es zu diesem ziemlich einzigartigen Gerät im
Internet bislang wenige Reviews/Tests gibt, möchte ich hier einmal meine Erfahrungen mitteilen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-macht-diese-ssd-so-besonders"&gt;Was macht diese SSD so besonders?
&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;140€ (aktueller Preis bei Amazon) für eine 240GB USB-SSD klingen erst einmal teuer, vor allem wenn andere, hochwertige
USB-SSDs nur etwa die Hälfte kosten. Das, was diese SSD besonders macht, sind einige Features der Firmware, dazu gehört
das Bereitstellen von ISOs als virtuelles DVD-Laufwerk oder die Bereitstellung von VHDs als virtuelle Festplatten. Und
das ohne jegliche Software auf dem Host-Computer.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id="und-wofür-das-ganze"&gt;Und wofür das ganze?
&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;Einer der nützlichsten Einsatzzwecke ist das Booten von Rechnern mit den ISOs vom iodd. Einfach die ISO am Gerät
auswählen und den Rechner booten lassen. Das ist erheblich bequemer, als ständig neue Boot-Stickts zu erstellen, um
Rechner davon booten zu lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich selbst nutze es z.B. zum Debuggen von Problemen mit Computern. Ich habe eine Handvoll ISOs (wie z.B. Memtest), mit
denen ich den Rechner starten kann und kann darüber dann nach und nach die Hardware checken. Oder auch fehlerhafte
Windows-Dateien mit dem Windows-Installer beheben, Daten mit Linux retten, Festplatten mit Gparted neu partitionieren
oder mit DBAN gleich alles löschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die SSD bewegt sich in einer Nische, das sollte klar sein. Die geringe Auflage erklärt dann auch den vergleichsweise
hohen Preis von aktuell 140€. Es gibt vom selben Hersteller auch noch zwei Gehäuse für eigene 2,5-Zoll-Laufwerke, die
dann entsprechend günstiger sind. Damit kann man für 63€ eine sehr einfache Variante oder für 85€ eine modernere und
bessere Variante bekommen - zu dem Preis kommt natürlich noch eine eigene SSD oder Festplatte zum Einbau dazu. Zusammen
mit einer normalen 500GB-SSD landet man mit der moderneren Variante bei grob 130€. Also 10€ weniger und doppelte
Kapazität, dafür ist das Gerät größer und die Bedienung nicht ganz so angenehm.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id="fazit"&gt;Fazit
&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;Mich überzeugt insbesondere das Feature des virtuellen CD-Laufwerks. Das ist schließlich auch das große
Alleinstellungsmerkmal dieser USB-SSD. Die Bedienung geht recht gut von der Hand, größere Probleme sind mir nicht
aufgefallen. Nur manchmal hat das Auswählen einer ISO und Speichern für den nächsten Neustart nicht ganz geklappt, das
ist aber tatsächlich halb so wild und kann auch schlicht ein Bedienungsfehler meinerseits sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mir ist allerdings der Preis eigentlich zu hoch. Immerhin bekommt man für das selbe Geld fast 30 normale USB-Sticks und
kann damit auch auf diese Weise eine große Sammlung an Boot-Medien unterwegs verfügbar haben. Auch stört mich der
USB-Anschluss. Vor allem bei einem Gerät, was viel an- und abgesteckt wird, ist Micro-USB nicht sonderlich gut
geeignet, insbesondere da USB-C für andere USB-SSDs schon seit langem etabliert ist. Es ist daher vermutlich ratsam,
den Micro-USB-Stecker im Gerät zu lassen - aber damit passt es natürlich nicht mehr in die mitgelieferten Hüllen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Kompromiss mit einem Gehäuse dieses Herstellers und z.B. einer alten SSD oder HDD, die man noch herumliegen hat
sehr interessant - damit kann man die Kosten auch sicherlich um 20-40% im Vergleich zu einem IODD Mini senken.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>