Ich nutze nun seit über zwei Jahren Memos (https://usememos.com/) als Tool im Homelab. Es dient mir zum Notieren von Gedanken und Ideen, zusätzlich nutze ich es auch als eine Art unregelmäßig gepflegtes Tagebuch. Alles wird lokal gespeichert, es ist schlicht, braucht wenig Ressourcen und “just works” - perfekt, um mal eben etwas zu notieren.
Deployment
| |
… ja, das wars schon. Davor sitzt dann noch Caddy als Reverse-Proxy, um SSL zu machen und das ganze erreichbar zu bekommen. In Caddy ist auch noch eine zusätzliche Authentifizierungsschicht eingebaut, dazu schreibe ich irgendwann noch mal mehr.
Nutzung im Alltag
Ich habe Memos als Lesezeichen auf dem Rechner, auf dem Handy ist es als PWA installiert. Damit habe ich es immer griffbereit, um mir schnell etwas zu notieren und es später auch wiederzufinden. Dazu sind die Tags super hilfreich, damit kann man die Memos schön organisieren. Anhänge wie Bilder sind auch vorgesehen, diese lassen sich lokal, in der Datenbank oder in einem S3-Bucket speichern. Ich nutze dabei die lokale Option, das reicht vollkommen aus. Standardmäßig kommt Memos mit SQLite als Datenbank. Hier werden aber auch andere Datenbanktypen unterstützt.
Zur Formatierung ist Markdown vorgesehen, das mag ich generell. Markdown ist für mich ein guter Mittelweg zwischen reinen Textdateien und erweiterten Formaten wie AsciiDoc oder LaTeX, kann aber trotzdem für das allermeiste genug.
Auch die gemeinsame Nutzung ist vorgesehen - dafür gibt es mehrere Sichtbarkeitsstufen für einzelne Einträge. Private ist nur für den Ersteller sichtbar, Protected können angemeldete Benutzer sehen und Public ist öffentlich. Gruppen oder ähnliches sind nicht vorgesehen, das fehlt mir allerdings auch nicht.
Fazit
Mir gefällt Memos und ich nutze es im Alltag regelmäßig. Daher fand ich einen Post nach all der Zeit angemessen, vor allem, da es ein eher wenig bekanntes Open-Source-Produkt ist. Als Wiki-Lösung nutze ich allerdings zusätzlich noch eine andere Software, dazu folgt wahrscheinlich auch mal ein Beitrag.