Bevor ich mit der eigentlichen Geschichte des Hostings bei mir anfange, muss ich ein wenig auf die Jahre davor eingehen.

Ich habe schon seit klein auf ein großes Interesse an Technik, insbesondere an Computern. Das führte irgendwann dazu, dass ich auf einem alten (wirklich alten) Laptop mit verschiedenen Linux-Distributionen herumgespielt habe, angefangen mit Fedora. Ich war von Anfang an vor allem von der Paketverwaltung fasziniert – insbesondere, dass sich alle installierten Programme mit einem Klick auf die neuste Version aktualisieren lassen. Unter Windows war zu dem Zeitpunkt noch der Standard, dass man manuell die neue Programmversion heruntergeladen und installiert hat. Neben dem Nutzen von Linux auf dem Laptop habe ich auch in Virtualbox mit verschiedenen Betriebssystemen gearbeitet.

Dabei bin ich irgendwann auch auf OpenVZ gestoßen. Wer es nicht kennt: Das ist eine Software, um Linux-Container zu erstellen und zu verwalten. Es gab dazu auch ein Web-Panel – ich habe beides unter Debian 5 installiert bekommen. Vorher hatte ich auch vmWare ESXi auf dem Laptop installiert – bzw. es versucht. Der Installer brach bei jedem Versuch ungefähr sofort ab, da die CPU keine Hardwarevirtualisierung konnte. Daher Container.

Das Web-Panel für openVZ sah etwa so aus:

Screenshot
openVZ Web Panel

Vielleicht kennt es der eine oder andere sogar aus eigener Erfahrung. In kurz: Es war nicht besonders schön, aber kostenlos und hat funktioniert. Nicht immer perfekt, aber im großen und ganzen ganz gut. Ich konnte jetzt also jederzeit neue kleine Linux-Server erzeugen und ins Heimnetz hängen – prima zum Lernen. Ich habe dann auch mit Konfigurationen von apache, nginx und weiterer Software herumgespielt.

Währenddessen hatte ich bereits mehrfach für mich und Freunde sowohl Minecraft- als auch TS3-Server über Nitrado angemietet – mit geteilten Kosten. Wer Nitrado kennt wird aber wissen, dass das durchaus recht kostspielig wird, wenn man nicht die kleinsten Pakete nimmt. Am Ende hatte ich dort einen MC-Server, Webspace, meine erste Domain (zufälligerweise SecretMine.de – daher auch der Minecraft-nahe Name) und einen TS3-Server. Wer hier im Blog etwas weiter herumstochert wird feststellen, dass die Posts nur bis 2014 zurückgehen – ich hatte irgendwann die Website mal komplett neu aufgesetzt (vorher Joomla, dann der Switch zu WordPress) und dabei die älteren Beiträge nicht mit übernommen.

Irgendwann kam dann der Wunsch nach einem eigenen kompletten Server im Internet (auch bekannt als vServer). Der Plan war auch, alles, was ich bei Nitrado hatte, auf einen Server zu packen um die Kosten zu senken. Ich hab mich dann im Internet umgesehen und geschaut, was sowas etwa kostet. Ich habe diverse Anbieter durchprobiert und bin am Ende bei einem recht kleinen, mittelmäßig seriösen Anbieter gelandet. Der Test-Server war gut, die Preise in Ordnung – also los.

Das lief dann soweit auch alles gut. Der TS lief prima und wurde immer größer, MC-Projekte mit Freunden fanden alle paar Monate statt und meine Website lief auch. Ich habe dann auch angefangen, dort einen eigenen Mailserver (anfangs mit Axigen) zu betreiben, es kamen auch bereits 1-2 weitere Domains dazu.

Der vServer ist mit der Zeit immer weiter gewachsen, damit mehr Zeug darauf passte. Auch habe ich irgendwann eine kleine Multicraft-Lizenz gekauft und dann auch Freunden Server bereitgestellt. Irgendwann hatte ich mehr Kapazität als ich selber brauchte – also habe ich auf bzw. über den TS einen MC-Server verlost. Das war um 2014/2015 und letztendlich die allerersten Anfänge, die dann zu MC4U führen.


SecretMineDE

Ich betreibe diesen TS3 und auch andere Server. Musik macht Spaß!

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